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Die Sopranistin Eilika 

 

"Eilika überzeugt mit ebenso makelloser wie bewundernswerter Stimmführung"

Werner Jürgens, Musikkritiker

 

 

Die im norddeutschen Ostfriesland geborene Sopranistin Eilika Wünsch hatte sehr früh, zunächst über das Klavier, Zugang zur klassischen Musik. Seit dem 16. Lebensjahr widmete sie sich ihrer professionellen Gesangsausbildung, die sie in San Diego (USA) begann und ab 2002 in Detmold und München fortsetzte und mit Meisterstudien vor allem bei Prof. Haruhito Kobayashi und KS Prof. Roland Schubert, sowie bei Prof. D. Fischer-Dieskau, Roman Trekel, Prof. Uwe Heilmann, und Prof. Kurt Widmer (Meisterkurse) vervollständigte.

 

 

"Eine große Stimme, die die Qualitäten eines verhaltenen weichen dunklen Mezzosoprans ebenso wie urgewaltige mitreißende Sopranarien beherrscht."

(Schwäbische Post vom 01. Mai 2011)

 

 

Eilika gab bereits während ihres Studiums zahlreiche Konzerte im gesamten norddeutschen Raum, u.a. in Detmold, Lübeck, Hannover und Hamburg. Ihr Debut - nach den ergänzenden Studien - gab sie mit Liederabenden in Prag (2006) sowie ausserhalb Europas in Japan (2007), wo sie sich mit weit mehr als 200 Lied- und Opernabenden einen Namen machte. 2009 sang sie in Süditalien die Partie der Tosca (G. Puccini) in einer konzertanten Aufführung. Ebenfalls in 2009 sendete der größte japanische Sender „NHK“ ein Portrait, außerdem fand in Fukushima zu Ehren der Sängerin das nach ihr benannte internationale Festival statt. Im folgenden Jahr wurde das Festival wiederholt und konnte aufgrund der Katastrophe des Jahres 2011 nicht mehr statt finden. Eilika sang in Rahmen des Festivals u.a. die Rolle der Cio-cio-san aus der Oper „Madama Butterfly“ von Giacomo Puccini.

Im Juli 2010 gewann Eilika den Gesangswettbewerb „Premium Audition“ in der Schweiz, ihre erste Einspielung legte sie im September 2011 mit der Winterreise von Franz Schubert vor. Weitere zahlreiche CD-Aufnahmen folgten 2012-15 mit Aufnahmen des von ihr leidenschaftlich geliebten deutschen Kunstliedes (u.a. Werke von Robert Schumann (Dichterliebe, Liederkreis), Brahms, Zemlinsky, Liszt, Szymanowski, R. Strauss u.a.) Mozarts Konzertarien sowie Orchesterliedern und Opernarien. Die Sopranistin gastierte neben Konzerten im deutschsprachigen Raum vielfach in Japan sowie dem europäischen Ausland. In Japan sang sie sehr erfolgreich Oper, Oratorium, Konzert- und Liederabende in den großen Hallen des Landes mit 1500 Besuchern und mehr pro Konzert, diese unter den Dirigenten Hiroshi Gunji, Kenichiro Yamagami, Bernhard Wünsch u. a., Opernauftritte in Italien wurden vom italienischen Fernsehen dokumentiert. Seit 2012 entstanden Aufnahmen mit dem Radiosymphonieorchester Minsk, mit Werken von Mozart, Puccini, Szymanowski und Wolf. Ihr Repertoire reicht von leichter bis dramatischer Koloratur und umfasst auch die lyrischen Partien, so sang sie Konstanze, Donna Anna, Violetta, Gilda und Königin der Nacht. Zwischen 2009 und 2011 fand eine intensive Zusammenarbeit mit dem Dirigenten Hiroshi Gunji statt, sie sang hier die großen Sopranpartien verschiedener Messen und Oratorien in den bedeutenden Konzerthallen Tokyos (u.a. Shinjiku-Bunka-Center, Tokyo Bunka-Center). 2013 bereiste sie mit dem Radiosinfonieorchester Minsk das Land und sang hier unter der Leitung von Bernhard Wünsch u.a. in Konzerthallen von Nobeoka und Hiroshima die Konzertarien KV 416, 368 und „Exsultate, jubilate“ von W. A. Mozart.

 

"… mit der Stimme von Eilika wird Musik zu wahrer Musik! Sie lässt Mozart blühen und infiziert Ensemble, Orchester und Publikum mit ihrer Musikalität."

Hiroshi Gunji (Dirigent, Tokyo)

 

2014 sang sie erstmals die „Königin der Nacht“ („Die Zauberflöte“ von W. A. Mozart) in einer Produktion der Mozart-Gesellschaft, Tokyo, unter der Leitung von Bernhard Wünsch.

Zuletzt präsentierte Eilika Wünsch auf einer 2016 vorgelegten CD mit dem Filmorchester Babelsberg ihr Können als Mozart-Sängerin mit den großen Opernarien Mozarts für Sopran. Darunter sind die hochvirtuosen Arien der „Konstanze“ („ Die Entführung aus dem Serail“ ), die Arien der „ Donna Anna“ („Don Giovanni“ ), der „ Gräfin“ („Le nozze di Figaro“ ) und natürlich die weltberühmten Arien der „Königin der Nacht“ („Die Zauberflöte“).

Ihre große Leidenschaft gilt daneben auch dem Kunstlied und der darin lebenden innigen Verschmelzung von Stimme und Klavier, mit der sie nun seit einiger Zeit zusammen mit dem Dirigenten und Pianisten Bernhard Wünsch in vielen Konzerten das Publikum in ihren Bann zieht.

 

 

“(…) Und es gibt im weiten Feld der Kunstlieder wahrlich wenige, in denen die Liaison zwischen Dichtung und musikalischer Ausdeutung so eng verschmolzen und zugleich so zart gelungen ist. Und Eilika (...) verstand es großartig, als lyrisches Subjekt sowohl das Changieren zwischen leiser Wehmut und Jubel, sowie Poesie und bitteren Groll (…) zu gestalten:. Dazu kamen große Disziplin in der Stimmführung und makelloser, offener, nie angestrengter Ton. Und diese ganze Kunst der Liedgestaltung bündelte die Sopranistin in einen überraschend natürlichen, ungekünstelten Ausdruck und Tonfall. (…).”

(Rems-Zeitung vom September 2012)

 

"Es ist die Klangqualität, die so sehr beeindruckt und berührt. Ihr Ton ist in der Tat 'glockenrein', farbenreich, brillierend und klar."

Prof. Haruhito Kobayashi 2007

 

Neben der Musik gilt Eilikas Leidenschaft der Poesie: Gedichte von Eilika

 

realsoundartists